31. Mai x diesmal Grün!

Neunkirchen wieder weiterbringen 


Damit wieder mehr weitergeht, braucht Neunkirchen eine Stadtregierung, die engagiert und stabil ist. Nur mit vollem Einsatz können Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung, Umwelt und Kulturleben in der Stadt nachhaltig gesichert werden.
Nötig sind konkrete Vorstellungen für die Zukunft der Stadt und das beherzte Angehen entsprechender Diskussionen mit der Bevölkerung, die gemeinsame Planung mit Partner*innen und der persönliche Einsatz der Stadtregierung bei der Landesregierung.


Vollzeitbürgermeister:in für Neunkirchen

  • Wir wollen die Stadtentwicklung in Gang bringen und gemeinsam mit Partner:innen die bestmögliche Nutzung der innerstädtischen Potenzialflächen erarbeiten, wie jene, auf denen nun kein Reha-Zentrum entsteht, oder das Bauhof-Grundstück. 
  • Förderungen sind engagiert abzuholen. Beim Grünen Projekt der Fuß- und Radunterführung Flatzerstraße unter der Südbahn ist es gelungen, 80% der Kosten aus Förderungen zu finanzieren. 
  • Wichtig für Entwicklung und finanzielle Förderung von Projekten sind Mitgliedschaften etwa bei Leader-Regionalförderung oder Klima- und Energiemodellregion. Daher setzten wir uns dafür ein, dass Neunkirchen die kürzlich erfolgten Austritte aus diesen Netzwerken rückgängig macht.  
  • Das Hallenbad soll langfristig erhalten bleiben. Dazu muss mit den anderen Gemeinden des Bezirks über eine Kostenbeteiligung verhandelt werden!
  • Wir setzen uns für mehr Transparenz und Bürger:innen-Information ein.  Bürger:innen sollen über den Inhalt von Gemeindesitzungen und über wichtige Entscheidungen rasch und verständlichinformiert werden. Die Stadtregierung muss wieder in Ausschüssen des Gemeinderats und in Bürger:innen-Abenden informieren und sich der Diskussion stellen.

Neunkirchen heute für Morgen gestalten

  • Das Örtliche Entwicklungskonzept für Neunkirchen wurde 2024 beschlossen. Es legt fest, wo Flächenwidmungen für Wohnen, Gewerbe, Grünflächen usw. erlaubt sind. Jetzt ist es schrittweise umzusetzen. 
  • Den Campus AHS-HAK als Chance erkennen. Der große Umbau durch die Bundesimmobiliengesellschaft erfordert eine neue Verkehrsorganisation. Das kann die Stadt für Verbesserungen nutzen, auch bei der Führung der Buslinien. 

Alte Orte neu Denken

  • Die Musikschule als Frequenzbringer in der Innenstadt halten und das historische Gebäude sanieren. 
  • Leerstände aktiv zwischennutzen: leerstehende Geschäftslokale für kurzzeitige Nutzungen vermitteln, wie Kunstausstellungen, Verkauf lokaler Produkte,  Sprachcafé, Pop-up Restaurants etc.
  • Historisch wertvolle Objekte erhalten. Auf die Erhaltungspflicht der Eigentümer drängen, z.B. B&U-Kesselhaus

Wirkliches Stadtmarketing

  • Die Zusammenarbeit mit dem Verein aktive Wirtschaft soll wiederbelebt und verstärkt werden. 
  • Aktives Leerstandsmanagement 
  • Im Bezirk gemeinsame Werbeflächen und Postwurf-Werbung für Neunkirchner Geschäfte und Gastronomie organisieren
  • Den Bauernmarkt vergrößern und auf den Hauptplatz verlegen
  • Straßenfeste, z.B. in der Wienerstraße, Kunst und Kultur am Hauptplatz und im Stadtpark  

Bäume für kühle Zone in der Stadt - Umweltschutz ist Meschen- und Artenschutz

 
In den immer heißeren Sommern bedeuten Schatten und Abkühlung eine höhere Lebensqualität. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Bäume gepflegt und Grünflächen erweitert werden. 

  • Weitere Baumpflanzungen im Straßenraum. Damit neue, junge Stadtbäume gut gedeihen, sollen sie im so genannten Schwammstadtprinzip gepflanzt werden. Damit speichert der Boden mehr Regenwasser für Trockenperioden.
  • Begrünung von Flächen mit hitzebeständigen Pflanzen z.B. bei Böschungen der Unterführungen 
  • Schatten für alle Spielplätze (Bäume oder z.B. Sonnensegel) 
  • Verbesserung der Erholungsinsel Stadtpark: Sportgeräte, Stadtparkplan bei den Eingängen, Barrierefreier Übergang vom Erholungszentrum in den Stadtpark 
  • Für weitere Abkühlung: Wasserspielplatz, Sprühnebel und neue Trinkbrunnen
  • Baumschutzverordnung für Erhalt und Ersatzpflanzungen auf öffentlichem Grund 
  • Artenvielfalt schützen, natürliche Grünflächen erhalten, Blühstreifen anlegen
  • Überflüssige betonierte Flächen entsiegeln und weitere Versiegelung größtmöglich vermeiden 
  • Bestehende und neu gepflanzte Bäume, die aufgrund ihres Standortes durch Kfz-Parkschäden bedroht sind, absichern
  • Grünraum als wertvolles Gut für di eBevölkerung begreifen und entsprechend pflegen, durch Entsorgung von Hundekot, mehr öffentliche Müllkübel, Flurreinigung öfter als einmal jährlich, etc.
  • Beim Petersberg (Neunkirchner Teil) soll der durch Unwetter stark beschädigte Urnenwald wieder aufgeforstet werden. 
  • Das Schwarza-Flussbett langfristig renaturieren und Mindest-Wassermenge sicherstellen

Klima- bzw. Umweltschutz dürfen keine Schlagworte sein: Jede Entscheidung der Stadt muss künftig auch eine Klimaentscheidung sein! 

Mobil in und nach Neunkirchen

Mobilität ist Lebensqualität und für viele – vor allem junge Menschen – Freiheit.


Moderne Mobilität soll bequem, sicher und umweltfreundlich sein. Wir Grüne sind hier die treibende Kraft. Wir wollen sichere Geh- und Radwege, attraktiven öffentlichen Raum, in dem man sich gerne aufhält 

 
Das Mobilitätskonzept fertigstellen und umsetzen:
über 400 Neunkirchner:innen haben dazu in einer Befragung ihre Wünsche und Ideen eingebracht.   

Schwerpunkte aus grüner Sicht: 

  • Mobilität für alle, nicht nur mit dem Auto 
  • Sicheres zu Fußgehen und Radfahren, besonders für Kinder und Ältere, ordentliche Gehsteige, sichere Querungen und Barrierefreiheit 
  • Gute Erreichbarkeit von Innenstadt, Schulen und Bahnhof aus allen Stadtteilen 
  • Attraktive Innenstadt, in der gerne gebummelt und eingekauft wird 


Radinfrastruktur weiter verbessern: 

Die Grünen stehen hinter vielen Verbesserungen für das Radfahren in der Stadt, das immer beliebter wird. Diesen erfolgreichen Weg gilt es weiter fortzusetzen:   

  • Lückenschlüsse Radwegenetz, z.B. Schafferhofergarten – Elisabethbrücke, Ritterkreuzung – Stallakreuzung, längerfristig Radweg nach Mollram 
  • Der Bahnhof soll mit dem Fahrrad aus allen Stadteilen bequemer und sicherer erreichbar werden 
  • Mehr und bessere Radabstellplätze 


Sicher zu Fuß unterwegs 

  • Anbindung der „Gartenstadt“ an das Gehweg- und Radnetz   
  •  „30er Zonen“ in allen Wohngebieten, mehr Tempo-Kontrollen durch die Stadtpolizei 
  • Schulstraßen sind ein neues Instrument der Straßenverkehrsordnung und beenden das Verkehrs-Chaos beim Holen und Bringen. Die Schulstraße vor der Steinfeldschule soll endlich umgesetzt werden, die bestehende vor der Mühlfeldschule besser gestaltet werden (Erkennbarkeit!). Danach sollen Schulstraßen vor den anderen Schulen und Kindergärten geprüft werden. 


Busverbindungen innerhalb der Stadt verbessern 

  • Einsatz beim Verkehrsverbund Ostregion (VOR) für einfache und durchgängige Buslinien (längerfristig): 
  • Bündeln der Haltestellen, klare Linien, regelmäßige Verbindungen  
  • Verbesserung der Verbindung Stadtteile-Bahnhof, weitere wichtige Ziele anbinden wie Kino, Freibad, etc. 
  • Prüfen, ob der Busbahnhof vom Minoritenplatz zum Bahnhof oder zum Panoramapark verlegt werden sollte (weniger Umwege für Busse, Minoritenplatz als Verbindung Panoramapark-Hauptplatz). Gleichzeitig soll die Innenstadt weiter zentral von den Buslinien angebunden bleiben. 
  • Minoritenplatz als Verbindung zum Panoramapark attraktiv gestalten, entsiegeln und begrünen. 

Gemeinde heißt Gemeinschaft

Weil eine Stadt nur dann stark ist, wenn alle dazugehören, gehört werden und auch sichtbar sind. Wir stehen für leistbares Wohnen, faire Chancen und Unterstützung in allen Lebenslagen – für Kinder, Jugendliche, Familien, Senior:innen und Menschen mit Behinderungen. 


Gute Bildung und leistbares Wohnen für alle

  • Kinderbetreuung: Lösung für die Misere sanierungsbedürftiger Kindergärten, während der ehemalige Pfarrkindergarten leersteht 
  • Gemeindewohnungen wieder zur Gemeinde: Wiedereingliederung der NLVG / Neunkirchen GmbH in die Stadt (Nutzen: nachhaltige Absicherung leistbarer Gemeindewohnungen, Transparenz) 
  • Keine Kostenpflicht für das „Sperrmüll-Holsystem“ für Menschen mit Mindesteinkommen und Menschen mit Behinderung oder Pflegebedarf.
  • Ausbau der Lernhaus-Plätze in der Steinfeldvolksschule und die Installierung eines vergleichbaren Angebots in der Mühlfeld-Volksschule 
  • Kultur in der Stadt: Musik, Theater, Kunst, vielfältig und für alle leistbar, Nachwuchskünstler:innen fördern 

Freiwillige und soziale Initiativen unterstützen

  • Das Frauenhaus unbedingt ausreichend weiterhin  finanziell unterstützen 
  • Verein "SoWoW - Hoffnungsraum für junge Menschen, die ihrem Leben ein epositive Wende geben möchten - weiter unterstützen
  • Initiative „Neunkirchen hilft“ weiter unterstützen und neue, geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stellen 
  • Soziale Erstberatung in den Kindergärten fortsetzen 
  • Förderung von Nachbarschaftsfesten in allen Stadtteilen 


Einsatz der Stadt für die Einrichtung von: 

  • Fachärzten mit Krankenkassenvertrag 
  • Demenzberatung und betreutes Wohnen 
  • Sprachcafé für Menschen mit Migrationshintergrund: Möglichkeit zur sprachlichen Weiterentwicklung im Alltag und eine bessere Integration fördern.
  • Sozialberatung und -unterstützung für Jung & Alt, z.B. auch Unterstützung beim Ausfüllen von Formularen, Orientierung bei Fragen zu sozialen Themen, Gesundheit und Zusammenleben. 

 

Eine echten Willkommenskultur der Stadtgemeinde

Alle Menschen, die nach Neunkirchen ziehen, sollen sich auf- und angenommen fühlen! 

  • Die Neunkirchner „Willkommens-Mappe“ aktualisieren 
  • kleine Willkommensveranstaltungen anbieten 

Raum für dich 

Die Jugend will gehört werden!


  • Wir Grüne wollen, dass das Projekt Jugendraum aus dem Jahr 2023 wieder aktiviert wird. Das Projekt soll Raum geben für konsumfreie Freizeit z.B. für Diskussionen, Spieleabende, Filmabende, gemeinsames Kochen, Musik hören und/oder machen, Tischtennis, Wuzzler... Es soll auch Platz für Beratung und Unterstützung geben, aber auch für Workshops und Feierlichkeiten. Eventuell auch die Möglichkeit, den Raum gegen Kaution zu nutzen
  • Wir wollen, dass die Stadt Neunkirchen jugendnahe Vereine unterstützt. z.B. bei Veranstaltungen mit aktuellen Bands – indoor oder outdoor, 
  • Hol dir Unterstützung, wenn du sie brauchst: Jugendberatungsstelle JUBS und Schulsozialarbeit wollen wir stärken. 
  • Wiedereinführung von Streetworking mit Beratung im niederschwelligen Bereich und Verständnis für Menschen mit Suchterkrankungen, Jugendliche mit Problemen und Obdachlose. 
  • Längere Betriebszeiten der Buslinien – Verlängerung der Buslinie zum Kino am „Spitz“. 
  • Fitte und sportliche Gemeinde: Sportgeräte im Stadtparkund Kooperationen mit Fitnesscentern – warum nicht?